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Quo Vadis

Fragen & Antworten

Aufgrund meiner Erfahrungen als Hundehalterin und Hundetrainerin möchte ich hier kurz die häufigsten Fragen bei oder nach Anschaffung eines Hundes erläutern. Ganz wichtig für mich ist die Tatsache, dass man sich ein Lebewesen anschafft, in das man Liebe, Zeit und Energie investieren muss, bis ein harmonisches Zusammenleben möglich ist.

Welcher Hund passt zu mir?

Hier bitte ich alle zukünftigen Hundehalter, nicht nach dem Aussehen des Hundes zu urteilen. Wichtiger ist herauszufinden, welche Ansprüche ich an mein zukünftiges Familienmitglied stelle und ob ich dem von mir ausgesuchten Hund überhaupt gerecht werden kann. Daher halte ich eine Ankaufsberatung für sinnvoll.

Warum überhaupt Hundeschule?

Mit einem gut erzogenen Hund ist das Zusammenleben entspannter und macht mehr Spaß. Außerdem genießt ein gut erzogener Hund mehr Freiräume, da man auch in der Öffentlichkeit nicht aneckt.

... das kriege ich auch alleine hin, oder nicht?

Dieses Recht möchte ich niemandem absprechen, aber oft ist unabhängige Korrektur sehr hilfreich. Außerdem haben sich viele Erkenntnisse über das Lernverhalten des Hundes in den letzten Jahren geändert. So ist zum Beispiel die positive Verstärkung für meine Arbeit Mittel der Wahl, da so Mensch und Hund viel entspannter lernen können und ein Team bilden.

Warum macht der Hund das jetzt?!?

Leider sprechen Mensch und Hund unterschiedliche Sprachen und missverstehen sich häufig.
Genau wie ich unserem Hund ein Kommando auftrainieren muss, damit er mich versteht, sollte ich mir die Mühe machen, die Körpersprache des Hundes verstehen zu lernen.
Dies gilt auch für die Begegnung und das Spielverhalten anderer Hunde untereinander.

Wie bringe ich meinem Hund überhaupt etwas bei?

Zum einen über die positive Verstärkung, das heißt, jedes gewünschte Verhalten wird sofort belohnt (durch Leckerchen, Lobworte, Streicheln etc.). Bis ein Hund ein Kommando wirklich zuverlässig beherrscht, sind aber viele Wiederholungen nötig; um in Zahlen zu sprechen, ca. 1000 bis 2000 Mal!
Hier sind die Geduld und Konsequenz des Hundehalters gefordert!

Wichtig ist aber auch, immer auf die Einhaltung der aufgestellten Regeln zu achten, damit ich für den Hund berechenbar werde und bleibe!
Dazu gehört auch, dem Hund klare Grenzen zu setzen, zum Beispiel mit dem Abbruchkommando „Nein“. Erst dadurch bekommt der Hund die für ihn so wichtige Sicherheit und übernimmt den ihm zugewiesenen Rang im Rudel. Zu Problemen kann es kommen, wenn man all dieses nicht beachtet, denn dann ist nicht der Mensch Chef des Rudels, sondern der Hund übernimmt (aus seiner Sicht auch selbstverständlich, denn irgendwer muss es ja tun) diese Rolle.
Nur aus einer geklärten Situation heraus kann ich von meinem Hund Grundgehorsam erwarten.

Ist es überhaupt sinnvoll, in einer Gruppe zu trainieren?

Für manche Mensch-Hund-Probleme sind Einzelstunden sicherlich sinnvoller, aber in einer ganzen Gruppe von Hunden wird der Hund möglichst vom Welpenalter an sozialisiert, lernt den richtigen Umgang mit Artgenossen und hat hier die Möglichkeit, artgerecht zu spielen und zu toben.
Ist der Hund schon älter, so kann er hier unter kontrollierter Ablenkung lernen: was Frauchen/Herrchen sagt gilt einfach immer (auch in einer Hundegruppe)!

Außerdem können sich hier Hundehalter austauschen und mit ihrem Hundetrainer/ihrer Hundetrainerin Probleme besprechen und angehen.
Zum Beispiel ein häufiges Problem:
„Mein Hund springt in die Leine und bellt, wenn wir an einem anderen Hund vorbeiwollen.“ Hier kann in der Gruppe optimal geübt werden, bis das unerwünschte Verhalten gelöscht ist.

Mein Ziel:

Mein Ziel als Hundetrainerin ist es, Mensch und Hund auf ihrem Weg zu einem gut funktionierendem und harmonischen Team zu unterstützen und den Spaß an der Arbeit mit seinem Hund zu fördern.